Hellwach und ganz bei sich

Präsenz und Empathie in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen
Helle Jensen (Familientherapeutin, Autorin, Vorsitzende der Danish Society for the Promotion of Life Wisdom in Children)

 

Verschwenden wir nicht unser angeborenes Potenzial!

Basic Goodness statt pädagogischer Tricks
Maria Kluge (Achtsamkeitslehrerin, Gründerin des Vereins für Achtsamkeit Osterloh)

 

Meditative Arbeitsformen in Schule und LehrerInnenbildung

Maria Kluge (Autorin von The Toolbox is You)
Helle Jensen (Entwicklerin des Programms Training Empathy)
Helga Luger-Schreiner (Leiterin Projekt Achtsame Schule, Universität Wien)

 

Achtsamkeit in der LehrerInnenbildung

Reflexionen von Studierenden des Seminars Pädagogik der Achtsamkeit

 

Die Vorträge sind eingebettet in praktische Übungen zu meditativen und kontemplativen Methoden in der Bildungsarbeit und werden von Reflexionen und Diskussionen sowie einem kulturellen und kulinarischen Programm umrahmt. 

Das Projektteam Achtsamkeit in LehrerInnenbildung und Schule (ALBUS) und die Studierenden des Seminars Pädagogik der Achtsamkeit freuen sich auf Ihr Kommen sowie auf Austausch und Vernetzung.

Maria Kluge

Maria Kluge

  • Gründerin & Vorständin des Vereins
  • MBSR-Lehrerin nach Prof. Jon Kabat-Zinn
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„There are so much blessings within each day. For a more fulfilling, healthier, happier life – you just have to appreciate them with gratefulness.“ Maria T. Kluge

 

Maria T. Kluge – Gründerin der Begegnungsstätte und Vorsitzende des Vereins – schöpft aus einem umfassenden und tiefen Erfahrungsschatz. Bereits in ihrer Jugend fand sie durch ihre Mutter Zugang zu Yoga und damit zur ganzheitlichen Sicht auf den Menschen und seine Gesundheit.

 

„In dir selbst ist eine Ruhe und ein Heiligtum, in welches du dich jederzeit zurückziehen und ganz du selbst sein kannst.“

Hermann Hesse

 

Dem Yoga folgten Ausbildungen in psychosomatischer Körpertherapie, Cranio-Sacral-Therapie und Thai-Massage. Sie arbeitete viele Jahre mit Krebspatienten und in der Rehabilitation von Menschen nach einem Herzinfarkt.

Die Erfahrungen aus ihrer Arbeit weckten in ihr den Wunsch, die alternativen, integrativen Behandlungskonzepte mit der Schulmedizin zu verbinden. Sie wollte Menschen ganzheitlich auf ihrem Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden begleiten. Also gründete sie 1993 in Charlottesville (Virginia/USA) das Dogwood Institute für alternative Medizin.

Im darauffolgenden Jahr begann Maria ihre Ausbildung zur MBSR-Lehrerin bei Jon Kabat-Zinn (University of Massachussetts/USA).

Als treibende Kraft engagierte sie sich für den Aufbau des Mindfulness Center an der Universität von Virginia und lehrte dort mehrere Jahre. Ihr größtes Anliegen war und ist es, allen an Achtsamkeit interessierten Menschen einen Zugang zu Achtsamkeitskursen zu ermöglichen.

 

So arbeitete sie im Laufe der Jahre in verschiedensten Bereichen:

  • Gesundheitswesen
  • Rehabilitation von straffällig gewordenen Jugendlichen und Erwachsenen
  • Bildungsbereich

 

Maria T. Kluge erweitert ihr Wissen stets auf praktische und vielfältige Weise. So brachte sie zum Beispiel ihr Wissen und ihre praktische Erfahrung in die Kurse zur Sterbebegleitung im Upaya Zen Center in New Mexico bei Roshi Joan Halifax ein. Die fruchtbare Zusammenarbeit erweiterte gleichzeitig ihre eigenen Horizont.  

 

Wir sind uns niemals so treu, wie in den Augenblicken der Inkonsequenz.“

Oskar Wilde „Die Lust des Augenblickes“

 

Mit der Vereinsgründung 2008 begann Maria, ihr umfassendes Wissen und ihre jahrzehntelange Erfahrung auch in Deutschland weiterzugeben.

Der Bildungsbereich – vom Kindergarten bis zur Universität – steht seit 2012 im Zentrum ihres Wirkens. Zusammen mit der Grafikerin Katrina Wiedner entwickelte sie 2016 das zweispachige Übungsbuch „The Toolbox Is You“. Mehr als 25.000 Menschen üben Achtsam-Sein bereits mit dem Buch. Ihre Verbindung zu international anerkannten Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Achtsamkeits- und Meditationsforschung mündete in eine Zusammenarbeit mit Prof. Andreas de Bruin an der Hochschule München. Außerdem war Maria T. Kluge maßgeblich an dem Projekt „Pädagogik der Achtsamkeit“ von Prof. Karlheinz Valtl und seinem engagierten Team an der Universität Wien beteiligt.

Seit einigen Jahren begleitet Hund Elvis Maria auf ihrem Weg. Er begrüßt die Besucher in Osterloh und entspannt sich beim Yoga – besonders liebt Elvis die Stille.

 

Maria, was bedeutet Achtsamkeit für dich heute?

„Zu bemerken, wo die Gedanken gerade sind, wie sie radeln – um dann wieder mit dem Gewahrsein im Körper anzukommen.“

 

Was ist dir in deinen Kursen besonders wichtig?

„Da gibt es mehrere Dinge: Im Alltag nehmen wir Menschen oft als Objekte wahr: als Kunden, als Chef, als Kollegen, als Schüler oder Studenten. Das Üben von Achtsamkeit hilft uns, nach und nach den Menschen anstatt seiner Rolle wieder in den Blick zu nehmen. Jeder von uns hat den tiefen Wunsch gehört und hinterfragt zu werden. Je mehr wir das Mensch-Sein in den Mittelpunkt rücken, umso tiefer und erfüllender gestaltet sich das Miteinander. 

Das Praktizieren von Achtsamkeit hinterlässt Spuren. Genau wie die Finger des Handwerkers durch den täglichen Gebrauch seines Hammers ihre Spuren auf dem Griff hinterlassen, prägt sich regelmäßige Achtsamkeitspraxis in unseren Geist, unsere Gedanken und damit in unser Leben ein. Anfangs kaum wahrnehmbar, entfaltet sich die Wirkung Schritt für Schritt. Diese Verwandlung zu erfahren ist ein Geschenk an sich selbst und die Welt.

Die Kurse für Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, liegen mir besonders am Herzen. Kinder sind unsere Zukunft. Ihnen ein Vorbild zu sein, uns selbst zu hinterfragen und ihnen einen achtsamen, wohlwollenden Umgang mit sich und ihrer Mitwelt zu zeigen, ist mir sehr wichtig. Wir lernen so viel miteinander und voneinander. Etwas Schöneres und Erfüllenderes kann ich mir nicht vorstellen. 

In meinen Kursen – und als Teil unserer Philosophie – gehören Leichtigkeit, Freude, Humor und gemeinsames Lernen und Anwenden untrennbar zusammen.“

Helle Jensen

Helle Jensen

  • Vorsitzende der Danish Society for the Promotion of Life Wisdom in Children
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ist Vorsitzende der Danish Society for the Promotion of Life Wisdom in Children. Sie unterstützt Lehrpersonen, die auf der Suche nach neuen Wegen sind, um mit Kindern einen empathischen und achtsamen Kontakt zu etablieren. Voraussetzung dafür ist, dass die Lehrperson mit sich selbst in Kontakt ist. Mit dem Programm Teaching Empathy zeigt sie Möglichkeiten auf, wie diese Qualitäten in der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen entwickelt werden können, und in ihrem Buch Hellwach und ganz bei sich: Achtsamkeit und Empathie in der Schule beschreibt sie gemeinsam mit Jesper Juul, wie Achtsamkeit zu mehr Menschlichkeit und einer besseren Zusammenarbeit in Bildungsinstitutionen beitragen kann.

Informationen

06. Juni 2019, 14.00 – 19.00 Uhr
Universität Wien, Campus Altes AKH, Hof 1, Aula
Spitalgasse/Alser Straße, 1090 Wien

Eintritt frei

Alle Beiträge sind in deutscher Sprache.

Hinweis
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Zustimmungserklärung

Hiermit stimme ich der Verwendung der im Rahmen des von mir besuchten Seminars des Verein für Achtsamkeit in Osterloh e.V. angefertigten Photos und bewegte Bilder für folgende Zwecke zu. - im Internet (insb. Website des Vereins für Achtsamkeit in Osterloh e.V.) - zur Berichterstattung in Printmedien sowie Broschüren und Werbung - zur Berichterstattung und Werbung in sozialen Medien

Termine

Bei all unseren Seminaren bringen sich die Seminarteilnehmer durch tägliche Mithilfe bei den Arbeiten im Haus ein.

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